Wie kann ich mit Fassadenpaneelen meine Fassade bekleiden?

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Eine Hausverkleidung kann sowohl bei der Altbausanierung als auch bei Neubauten verschiedene Vorteile bringen. Neben einer verbesserten Energiebilanz sorgen Fassadenverkleidungen für eine Aufwertung des Gebäudes.

Viele Hausbesitzer greifen für die Gestaltung der Außenfassade auf sogenannte „Fassadenpaneele“ zurück. In diesem Beitrag erfahren Sie alles Wichtige rund um Fassadenpaneele und welche Vorteile Sie haben, wenn Sie Schieferplatten für die Fassade verwenden. 

Was sind Fassadenpaneele?

Eine gängige Lösung, um der Außenfassade eine Verkleidung hinzuzufügen, besteht in der Verwendung von Fassadenpaneelen. Während zum Beispiel die Fassadenverkleidung mit Schiefer durch das Anbringen von vielen kleinen Schieferplatten erfolgt, reichen nur wenige Paneele aus, um auch große Flächen schnell und kostengünstig zu bekleiden.

Paneele finden schon seit längerer Zeit bei der Auskleidung von Innenräumen Anwendung. Klassischerweise werden Paneele aus Holz hergestellt. Sie verfügen über eine Nut und Feder. So können Paneele leicht und ohne zu kleben ineinandergesteckt werden.

Paneele sind demnach schlicht größere Platten eines Materials, die für die Auskleidung Böden, Wände oder Decken verwendet werden können. Fassadenpaneele werden speziell für die Hausverkleidung entwickelt.

Materialien für Fassadenpaneele

Während typische Wandpaneele aus Holz gefertigt werden, bestehen moderne Paneele für die Hausfassade meist aus Verbundstoffen oder Kunststoff. Möglich sind hier neben GFK-Kunststoffen auch PVC-Paneelen. Auch Faserzement oder WPC, ein Verbundstoff aus Holz und Plastik, kommen zum Einsatz. Hochwertigere Fassadenpaneele werden aus veredelten Hölzern produziert.

Die meisten Fassadenpaneele imitieren die Optik eines natürlichen Materials und bestehen aus Kunst- oder Verbundstoffen. So gibt es Fassadenpaneele in Schieferoptik, Holzoptik oder Backsteinoptik.

Die Hersteller von Fassadenpaneelen aus Kunststoff heben besonders deren geringes Gewicht und die damit verbundene einfachere Verarbeitung hervor. In der Regel wird für die Paneele der Außenwand nur eine einfache Tragekonstruktion aus einer Holzlattung benötigt. Verlegt werden können Fassadenpaneele je nach Konstruktion senkrecht, waagerecht oder auch diagonal. Tatsächlich bleibt aufgrund der größeren Platten trotz verschiedener Verlegemuster kein größerer Gestaltungsspielraum.

Vorteile einer Hausverkleidung

In Zeiten steigender Energiekosten kann es Hausbesitzern helfen, Maßnahme zur Energieeinsparung zu ergreifen. Eine Fassadenverkleidung kann eine solche Maßnahme darstellen. Doch damit ist nur ein Vorteil der Hausverkleidung genannt, auch profitieren Sie von den folgenden:

  • Energieeinsparung: Wird eine Fassade nicht nur verkleidet, sondern zusätzlich gedämmt, können Hausbesitzer den Energieverbrauch senken. Damit einher geht eine effiziente Kostenersparnis.
  • Aufwertung des Gebäudes: Eine hochwertige Fassadenverkleidung erhöht den Gebäudewert nicht nur optisch. Somit schaffen Sie nicht nur Werterhalt, sondern auch eine Wertsteigerung, wenn Sie Ihr Haus verkleiden lassen.
  • Klimaschutz: Eine gedämmte Fassadenverkleidung trägt nachhaltig zum Klimaschutz bei, da Sie weniger heizen müssen und somit weniger Schadstoffe emittieren.
  • Verbessertes Raumklima: Eine professionelle Fassadenverkleidung mit integrierter Hinterlüftung und Dämmung kann das Raumklima im Sommer verbessern, da Wärme „ausgesperrt“ wird. Im Winter sorgt die isolierte Außenwand dafür, dass Wärme besser gespeichert wird.

Eine Fassadenverkleidung sollte am besten stets mit einer Dämmung kombiniert werden. Nur so kann die Hausverkleidung alle Vorzüge ausspielen, ohne allein der optischen Aufwertung zu dienen. Wer jedoch lediglich auf die optische Wirkung seiner Hausfassade abzielt, kann zu Fassadenpaneelen zurückgreifen.

Wer jedoch tatsächlich an einer energetisch sinnvollen Verbesserung seiner Immobilie interessiert ist, sollte zumindest eine zusätzliche Fassadendämmung in Betracht ziehen. Soll die Verkleidung zudem eine lange Lebensdauer bieten, gibt es noch weitere Möglichkeiten, um die Fassade zu bekleiden.

Fassadenverkleidung aus Metall

Sehr moderne Gebäude verwenden Verkleidungen aus Aluminium. Diese haben den Vorteil, dass sehr große Flächen sehr schnell abgedeckt werden können. Nachteilig ist eher, dass die Oberfläche auf Dauer kalt und langweilig wirken kann. Zudem korrodiert auch Edelstahl nach einer Weile, sodass aus einer einst glänzenden Fläche eine eher matte Außenwand wird.

Kupfer kann ebenfalls für die Fassadenverkleidung genutzt werden. Nachteilig ist hier der hohe Materialpreis. Ebenso mag nicht jeder die typische grünliche dunkle Patina, die sich nach relativ kurzer Zeit entwickelt.

Haus mit Holzpaneelen bekleiden

Holz ist für viele Hausbesitzer ein attraktiver Baustoff. Das natürliche Material wirkt warm und hat auch bauphysikalisch Vorteile. Allerdings sind Fassadenverkleidungen aus Holz in der Regel deutlich pflegeintensiver. So müssen die Holzpaneele abhängig von den Witterungseinflüssen und dem Material regelmäßig lasiert oder lackiert werden, um das Material zu schützen und die Optik zu erhalten.

Die eigene Fassade bekleiden: Schiefer als moderne Lösung

Wer sich für eine moderne Hausverkleidung entscheiden möchte, findet mit Schieferplatten ein geeignetes Material. Mit einer Schieferfassade haben Sie folgende Vorteile:

  • Langlebigkeit: Schiefer ist von Natur aus sehr langlebig. So haben zum Beispiel noch stärkeren Witterungseinflüssen ausgesetzte Schieferdächer und –fassaden häufig eine Lebensdauer von 100 Jahren oder mehr. Auf diese Weise sind Schieferfassaden deutlich nachhaltiger als Kunststoff-Fassadenpaneele, die im schlimmsten Fall schon nach einem Jahrzehnt ausgetauscht werden müssen. Da es sich um Kunststoff handelt, muss das Material dann entsprechend entsorgt werden. Schiefer selbst ist ein naturbelassenes Material, das keiner speziellen Entsorgung bedarf, sollten Sie sich für eine andere Art der Fassadenverkleidung entscheiden.
  • Einfach in der Pflege: Schiefer benötigt so gut wie keine Pflege. Im Gegenteil, durch die natürlichen Wettereinflüsse gewinnt das Material in der Regel erst seine typische Optik.
  • Robuste Materialeigenschaften: Schiefer ist sehr robust und gegenüber Kratzern oder Hagel kaum empfindlich. Zugleich sorgt eine Schieferverkleidung der Fassade dafür, dass das Raumklima im Sommer deutlich verbessert wird. Da für Fassadenplatten aus Schiefer ohnehin eine solide Tragekonstruktion benötigt wird, gibt es die Schieferfassade meist ohnehin in Kombination mit einer Fassadendämmung. So profitieren Sie gleich im doppelten Sinn.
  • Zeitlose Optik: Die natürliche Farbgebung des Schiefers sorgt für eine sehr zeitlose Eleganz, die über die Jahre auch nicht nachlässt.

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Foto: @ Rathscheck Schiefer