Die moderne Fassade passend für Ihren Neubau

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Die Fassade prägt nicht nur das Erscheinungsbild eines Hauses auf entscheidende Weise, sie ermöglicht den Hausbewohnern auch ein komfortables Wohnen. Sie trägt zum Schutz vor vielerlei äußeren Einflüssen bei. Gerade moderne Fassaden an Neubauten sollten in der heutigen Zeit einiges leisten können und darüber hinaus gut aussehen.

Wenn Sie also einen Neubau errichten, sollten Sie bei einer modernen Fassade auf folgende Eigenschaften achten: 

  • Schutz vor schlechten Wetterverhältnissen
  • Wärmedämmung
  • Schutz vor Lärm
  • Schutz vor Hitze (schließt Sonnenschutz mit ein)
  • Schutz vor Brandgefahren

Moderne Fassade beim Neubau: Was ist möglich?

Je nach Wunsch, Möglichkeiten und Budget sind der kreativen Freiheit beim modernen Fassadenbau kaum Grenzen gesetzt. Es existieren zahlreiche Fassadentypen, die auf ebenso vielfältigen Materialien basieren. Alle besitzen Vor- und Nachteile, die meisten von ihnen werden heutigen Standards gerecht und verleihen Ihrem Eigenheim ein modernes Design.

Holzfassade

Bei den Holzfassaden wird zwischen Holzwerkstoffplatten und Außenverkleidungen aus Vollholz differenziert. Insbesondere die Holzplatten bieten jedoch sehr viele reizvolle Variationen, um die Fassade zu gestalten. Diese moderne Fassade ist widerstandsfähig und langlebig. Außerdem ist sie ökologisch wertvoll, wenn Sie auf inländisches Holz setzen.

Die Fassadenverkleidung muss allerdings regelmäßig gepflegt werden, damit sie auch weiterhin widerstandsfähig bleibt und dauerhaft schön aussieht. Insbesondere, weil sich schlechte Witterungsverhältnisse negativ auf die Qualität der Holzfassade auswirken können.

 

Natursteinfassade 

Natursteinfassaden sind als natürlicher Baustoff besonders nachhaltig. Für Fassadenverkleidungen sind besonders Kalkstein, Travertin, Granit, Sandstein und Schiefer (siehe unten) geeignet. Außerdem sind sie stabiler und langlebiger als viele andere Fassadenmaterialien. Frost und Hitze können dem Naturstein kaum etwas anhaben. Vor allem nimmt die Natursteinfassade im Sommer die Hitze auf und hält das Innere schön kühl.   

Kunststofffassade     

Kunststofffassaden sind pflegeleicht und schützen zuverlässig vor Wind und Wetter. Die Tatsache, dass Kunststoff kostengünstig ist, bedeutet nicht, dass Sie an Qualität und Widerstandsfähigkeit Abstriche machen müssen. Zwar sind Fassaden aus Kunststoff häufig günstiger als nachhaltigere Bekleidungen, allerdings müssen diese regelmäßig von Fachkräften gewartet werden.  

Klinkerfassade

Hierbei handelt es sich um einen speziellen Ziegelstein, dessen Poren durch eine hohe Brenntemperatur geschlossen werden. Auf diese Weise nimmt der Stein keine Flüssigkeit auf. Die Steine sind gerade deswegen extrem widerstandsfähig und haben eine hohe Lebensdauer. Die verschiedenen Klinkersorten und die damit einhergehenden Unterschiede in den Farben lassen Ihnen viel Raum für Gestaltungsmöglichkeiten. Allerdings muss bei dieser Art der Fassade dringend auf die Qualität der Verarbeitung geachtet werden. Nach Niederschlägen kann sich auf den Klinkersteinen der Fassade ein Feuchtigkeitsfilm bilden, der anschließend in die innere Wand eindringen kann.

Faserzement   

Zement ist die Grundlage dieser modernen Fassade. Um das Material elastischer zu machen, werden bestimmte Fasern hinzugefügt. Die Fassade ist sehr leicht zu pflegen, nicht brandgefährdet und schützt sehr gut vor Lärm.

Glasfassade     

Die Glasfassade verleiht dem Gebäude einen modernen Touch, zudem lässt sie viel natürliches Licht in die Innenräume. Allerdings fällt der Schutz vor warmen und kalten Temperaturen hier geringer aus – deshalb sollte bei einer Glasfassade unbedingt auf hochwertiges, gut dämmendes Glas gesetzt werden.
 

Metallfassade

Die Metallfassade verleiht dem Haus eine sehr zeitgemäße Optik. Sie ist leicht anzubringen, hält extremen Witterungen stand und hat eine lange Lebensdauer. Moderne Aluminiumfassaden werden sogar in der Luft- und Raumfahrt verwendet. Dabei muss diese Art der Fassadenbekleidung selten bis gar nicht gewartet werden. Eine großflächige moderne Fassade ist allerdings auch sehr teuer. Deswegen ist die Metallfassade eher selten an Gebäuden zu finden.

Wie kann das Ganze mit Schiefer umgesetzt werden?

Schiefer ist ein besonderes und gern verwendetes Fassadenmaterial. Es bietet zahlreiche Gestaltungsmöglichkeiten. Allerdings sieht die Schieferfassade nicht nur schön aus, sie schützt auch vor vielen Umwelteinflüssen. Sie bietet:

  • Brandschutz
  • optimalen Schutz vor Feuchtigkeit und Kälte
  • kaum Verschmutzungsgefahr und deswegen äußerst pflegeleicht
  • sehr gute Dämmmöglichkeiten
     

Schiefer kann auf ganz unterschiedliche Weisen zugeschnitten und so Ihren individuellen Wünschen angepasst werden. Sie können also entscheiden, ob Sie eher ein klassisches oder ein hochmodernes Erscheinungsbild für Ihre Schieferplatten-Fassade bevorzugen. Besonders beliebt sind dekorative Schieferverkleidungen wie zum Beispiel: 

  • Wabendeckungen
  • Fischschuppendeckungen
  • Spitzwinkeldeckungen
  • Rechteck-Doppeldeckungen
     

Fassadenfarbe: Was ist zu beachten?

Obwohl diese spezifischen Verkleidungen entsprechende Grundformen besitzen, ist meist auch in diesen Fällen viel Gestaltungsspielraum möglich. Selbst auf schwierigen und unebenen Außenwänden können Sie das Material leicht und vor allem gleichmäßig anbringen lassen.  

Egal, für welche Art der modernen Fassade Sie sich letztendlich entscheiden, Sie können anschließend noch mit Fassadenfarben Variation ins Spiel bringen – bei einer modernen Glasfassade gestaltet sich dies natürlich etwas schwieriger.

Wenn möglich, sollten Sie hier allerdings auch nicht an Geld sparen. Die Farbe sollte sehr widerstandsfähig sein, um jeglichen Wetterbedingungen standhalten zu können. Dazu gehört auch, dass Sie wasserabweisend ist. Darüber hinaus tun Sie Ihrer Umgebung etwas Gutes, wenn es sich um eine emissionsarme und umweltfreundliche Farbe handelt.

Fassadendämmung: Welche Möglichkeiten gibt es?  

Bei vielen modernen Fassaden ist die sogenannte vorgehängte, hinterlüftete Fassadendämmung üblich. Hierbei wird die Dämmung nicht direkt an der Hauswand befestigt. Stattdessen bauen Handwerker zunächst eine Konstruktion aus Holz und Metall. Daran befestigen sie dann die gewünschte Dämmung. Diese dient schließlich dem Schutz vor Lärm, Bränden, Hitze und natürlich Kälte. Weiterhin verhindert sie, dass zu viel Wärme aus dem Haus entweicht.

Außerdem hält diese Art der Dämmung Feuchtigkeit von den Außenwänden fern. Das Risiko der Schimmelbildung wird damit deutlich reduziert. Auch die Auswahl an Dämmstoffen ist inzwischen größer. Nicht zuletzt ist diese Art der modernen Fassadendämmung sehr widerstandfähig und hat eine lange Lebensdauer. 

Tipp: Eine Fassadendämmung ist förderfähig, wenn sie zu einer verbesserten Energieeffizienz beiträgt. Sie haben die Möglichkeit, diese beispielsweise über einen KfW-Kredit finanzieren zu lassen.  

Welche Dämmstoffe gibt es?

Weil Bestimmungen und Anforderungen für den Klimaschutz anspruchsvoller geworden sind, gibt es inwischen verschiedene Möglichkeiten diemoderne Fassadezu dämmen. Dämmstoffe beispielsweise können aus mehreren Materialien bestehen, unter denen Sie auswählen können.

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© Bild: Rathscheck Schiefer